Vintage Schmuck

Schmuck - Ohrringe, Ketten, Broschen
Schmuck ist nicht einfach nur Schmuck. Er ist Ausdruck eines Stils, Ausdruck von Individualität und Charakter. Schmuck ist Lebensfreude, Experiment und Liebeserklärung. Schmuck ist Bejahung und ein Statement. Und manchmal darf das Alles auch ganz auffällig in Szene gesetzt werden. Deshalb dürfen unsere Schmuckstücke auch gerne als Statement-Schmuck bezeichnet werden. 

Wir sind kreativ, der Themenwelt sind bei Miranda’s Choice keine Grenzen gesetzt. Oft sind unsere Schmuckstücke vintage orientiert. Wir suchen immer nach originalen oder danach reproduzierten Einzelteilen. Von edel über verspielt bis hin zu schrill ist für jede Schmuckliebhaberin etwas dabei!.

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Die Geschichte des Schmucks ist so lang wie die Menschheit selbst. Schon in der Steinzeit zierten Menschen sich mit Muscheln, Schneckenhäusern oder Knochen. Es ist überraschend, aber in der uralten Zeit wurden Ohrringe hauptsächlich von Männern getragen. Der kirchliche Klerus, Adlige, Könige und die gut betuchte Oberschicht schmückten sich stets mit Zierrat aus Gold, Silber, Platin, Perlen, Elfenbein und Edelsteinen. Besonders zu Kriegszeiten und Wirtschaftskrisen wurden Schmuck und Edelmetalle auch als Zahlungsmittel verwendet.

Vintage Schmuck 

Im Nachkriegs-Deutschland wurde Schmuck von Privatpersonen von den Alliierten als Reparationszahlung eingefordert. Schmücken wollten sich die Damen dennoch, aber es musste erschwinglich sein. Neue Materialien in der Schmuckverarbeitung hielten bereits in den 1920er Jahren Einzug in die Modewelt – es entstand Modeschmuck (damals war es noch kein Begriff, der für eher minderwertigen Schmuck stand). Noch bevor die legendäre Coco Chanel den Modeschmuck wirklich salonfähig machte, waren es die großen französischen Juweliere, die mit ausgesprochen avantgardistischen Entwürfen herausragende Kreationen hervorbrachten und auch nicht vor der Verwendung von neuen Kunststoffen Halt machten. 

Kunststoffe ermöglichten so die Herstellung von Schmuckstücken aus Bakelite, Lucite oder Softplastik. Softplastik wurde zwar in Deutschland hergestellt, erfreute sich aber vor allen Dingen in Amerika großer Beliebtheit. Es waren keine Prunkstücke, die Frau in jenen Jahren neu kaufte, es waren Accessoires, die vor allem das Gefühl vermittelten, etwas Neues zu haben, modisch wieder mithalten zu können. Mit dem Wandel der neuen, modernen Zeit trugen Wagemutige auffällige, große Ohrschmuckkreationen. 

Frühes Merchandising

Ein wesentlicher Faktor bei der Popularisierung von Modeschmuck waren Hollywood-Filme. Die führenden weiblichen Stars der 1940er und 1950er Jahre trugen diese Stücke oft und unterstützten damit den Verkauf. Wenn Bette Davis eine Kette in „The Private Lifes of Elizabeth and Essex“ trug, konnten eine Kopie davon erworben werden. Stars wie Vivien Leigh, Elizabeth Taylor und Jane Russell wurden zu Werbeikonen für die Schmuckindustrie und große Warenhäuser wie Woolworth ermöglichte es den normalen Frauen, solch einen Schmuck zu besitzen und zu tragen.

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